Schreibblockade? Diese 7 Tipps helfen gegen die Schreibhemmung

Schreibblockade?

Die Schreibblockade. Immer wieder taucht sie unverhofft auf und bringt uns aus dem Konzept. Egal ob bei der Hausarbeit, oder der Abschlussarbeit. Sie kommt immer dann, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann.

Doch lass dir gesagt sein, es gibt Wege die Schreibblockade zu bekämpfen und nicht im Schreibsumpf zu versinken.

Aber wie entstehen diese Schreibhemmungen eigentlich?

  • Die Angst vor dem Versagen kann hinter so einer Schreibblockade stehen. Man steht schon während des Schreibens so unter Druck, dass man sich schnell fragt: Kann ich das überhaupt? Was wird mein Dozent, oder Tutor sagen? Bekomm ich das in der kurzen Zeit überhaupt hin?
  • Die Informationsflut hemmt einen. Die Berge an Literatur und Recherchen sind so überwältigend groß, dass man weder weiß, wo man anfangen soll, noch wie man das alles ordnen kann. Oder aber auch der Mangel an Informationen führt zu einer Schreibblockade.

Mir ging und geht es manchmal immer noch so. Die Blogartikel entstehen leider nicht von allein. Themen finde ich immer schnell, doch dann sitze ich und sitze ich und allein der Anfang ist ein Prozess, der schon mal Stunden dauern kann. Doch ich habe Wege gefunden, diese Schreibblockaden zu umgehen, oder aber so kurz wie möglich zu halten.

Und deswegen habe ich heute für dich, sieben Tipps, die dir helfen deine Schreibblockade zu überwinden.

Schreibblockade ?

1. Mach dir einen Fahrplan

Erstell dir einen Plan, was du wann schreiben willst. Schreibe definitiv vorher die Gliederung, auch wenn sie sich eventuell noch fünf Mal ändern wird. So hast du den Grundstein schon gelegt. Hinter jedem Gliederungspunkt schreibst du dir jetzt auf, wo du zu diesem Thema deine Informationen findest. Und wann du dieses Kapitel schreiben willst. Glaub mir einen Plan zu haben reduziert deine Angst vor dem Versagen und ordnet deine Gedanken.

2. Suche dir einen guten Ort zum Schreiben

Such dir einen Ort, an dem du dich wohlfühlst. An dem du nicht gestört wirst und an dem du genügend Platz hast. Das ist für jeden ein anderer. Ich kann zum Beispiel nicht in der Bibliothek schreiben. Da ist es mir zu still. Ich liebe meinen Platz auf der Galerie von meiner Wohnung, wo ich ungestört bin. Probier es aus. Du wirst recht schnell deinen Lieblingsplatz, oder sogar mehrere, finden. Dich zwingen wo anders zu schreiben wird die Schreibblockade nur fördern. Denn niemand schreibt gut, wenn er sich dabei nicht konzentrieren kann, oder sich wohlfühlt.

3. Beginne da, wo dir als erstes etwas einfällt

Ganz wichtig, beginne mittendrinn, wenn du keinen Anfang findest. Du kannst da los schreiben, wo du glaubst, dass es dir am leichtesten fällt. Ist wie in der Prüfung. Erst macht man die Aufgaben, zu denen einem auf Anhieb etwas einfällt. Und erst dann wagt man sich an die schweren Aufgaben. Funktioniert genauso bei einer Hausarbeit oder der Abschlussarbeit.

4. Schalte die Störfaktoren aus

Wenn ich schreibe, schalte ich mein Handy auf lautlos und schließe alle Internetfenster. Das solltest du auch tun. Denn nichts bringt dich schneller aus dem Konzept, als eine Nachricht von einer Freundin oder einem Freund und wenn du anfängst im Internet zu surfen. Danach wieder da weiterzumachen, wo du aufgehört hast, ist wahnsinnig schwierig. Das war früher eines meiner größten Schreibblockaden-Probleme.

5. Schreibe dich warm

Schreiben ist so ähnlich wie Musik machen. Bevor es richtig losgehen kann muss man sich erst mal „eingrooven“. Schreibe doch erst einen Spontantext. So überwindest du deine Angst vor den leeren Seiten und wenn du schon im Schreibfluss bist, wird es dir viel leichter von der Hand gehen. Auch ganz wichtig: Eine Schreibphase sollte schon mindestens eine Stunde dauern. Ich hab selbst gemerkt, dass ich erst nach einer halben Stunde so richtig im Text bin. Dann ist es sogar recht schwierig, mich wieder rauszuholen. Ich höre niemanden und nichts. Blöd wenn der Postbote klingelt. Ist mir schon passiert. 😀 Mein Kaffee wird auch regelmäßig kalt, bevor ich ihn das nächste mal wahrnehme.

6. Lass Fehler zu

Eine Schreibblockade entsteht auch dann, wenn du zu sehr darauf aus bist keine Fehler in den Text einzubauen. Es gibt niemanden der auf Anhieb einen fehlerfreien Text schreibt. Aber wer sich die ganze Zeit nur darauf konzentriert verzettelt sich schnell. Der Effekt? Der Text wird nie fertig und wird immer schlechter. Daher, schreibe erst einmal drauf los, was dir in den Sinn kommt. Danach kannst du den Text auf Rechtschreibfehler, Grammatik oder Wortwiederholungen überprüfen.

Tipp: Für Wortwiederholungen gibt es super Webseiten. Auf ein.anderes-wort.de findest du für jedes Wort, das du ersetzen willst ein anderes. Sehr praktisch. Und lass deine Arbeit von anderen Korrektur lesen. Denen fallen Fehler auf, die du ganz sicher nicht gesehen hättest.

7. Diszipliniere dich

Muss deine Hausarbeit, oder die Abschlussarbeit fertig werden, hilft es nichts. Dann musst du sitzen bleiben. Manchmal muss man seine Schreibblockade auch einfach überschreiben. Das fordert viel Disziplin, aber der Druck kann auch antreiben und nicht blockieren.

Ich erzwinge meine Disziplin auch oft. Ich sammel zwar schon im Voraus Informationen für meinen nächsten Blogbeitrag. Aber ihn schreiben, das mach ich erst am Tag zuvor. Also heute.

Dafür muss man risikofreudig und sich sicher sein, dass man das, in der kurzen Zeit auch schafft. Bzw. man muss wissen wie viel Zeit man definitiv benötigt. Denn Panik würde dann oft unweigerlich wieder zur Schreibblockade führen. Daher: Gerade bei Prüfungsaufgaben, die man Zuhause bearbeiten kann, sollte man sowas testen. Das Wagnis würde ich nicht bei meiner Bachelorarbeit eingehen, wenn ich das vorher nicht geübt habe.

Ich wünsch dir viel Erfolg bei deiner nächsten Arbeit und hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte 🙂

Falls du noch mehr zum Thema Schreibblockade wissen willst habe ich hier noch zwei Links für dich:

einserkanidat.de

die-bachelorarbeit.de

 

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2 Kommentare

  • Tim Antworten

    Hi Annette,

    schöner Artikel mit guten Tipps! 🙂

    Schreibblockaden sind furchtbar – ich habe grad eine. Mir hilft es am besten, wenn ich damit anfange, kleine Text-Häppchen zu schreiben: E-Mails, Überschriften, Definitionen, Blog-Kommentare 😉

    Danach komme ich dann besser in die großen Aufgaben rein und kann mich dann Schritt für Schritt durcharbeiten.

    Die Website von Walter Epp (schreibsuchti.de) kann ich zu dem Thema auch empfehlen – sehr sehr gut!

    Viele Grüße
    Tim

    • Annette Antworten

      Hi Tim,

      da hast du recht. Erst mal kleine Texte schreiben hilft auch sehr gut. Und einfach anfangen. Am Anfang saß ich davor und hab vor mich hin gegrübelt, heute lege ich einfach los. Ich muss mich einfach zwingen bin aber hinter her froh und erleichtert, dass ich mich gezwungen hab 🙂

      Ja Walter Epp finde ich auch prima 😊

      Viele Grüße,

      Annette

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