Stress im Fernstudium – Diese Tricks helfen dir damit umzugehen

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Ich glaube jeder von uns kennt es bereits. Ein Fernstudium ist zwar spannend und macht Spaß, aber es ist auch purer Stress. Denn so einfach ist das nicht, Beruf, Studium, Freizeit und Familie und Freunde unter einen Hut zu bringen. Ganz im Gegenteil.

Stress kann gesundheitsschädigend sein. Er führt oft auch dazu, dass man sich nicht motivieren kann, oder sich zurück zieht. Aber Stress kann auch positiv sein. Man muss damit nur richtig umgehen. Und wie das geht, möchte ich dir heute erklären.

Denn auch ich habe manchmal ziemlich viel Stress. Meinen Beruf, der Blog, jetzt neu auch YouTube und dann gibts da noch meine Familie und Freunde. Und manchmal will ich auch einfach nur auf der Couch liegen und eine Serienfolge nach der anderen anschauen. Wie zum Beispiel gestern. Ich habs einfach nicht geschafft aufzustehen. Am Vormittag war ich noch voll motiviert, habe an meinem Projekt gearbeitet, aber am Nachmittag habe ich meine momentane Lieblingsserie geschaut. Ja den ganzen Nachmittag, obwohl ich wusste, dass ich diesen Beitrag fertig schreiben muss.

Und genau darum geht es mir heute. Ich bin gestern Opfer meines Stesses geworden. Und trotzdem sitze ich jetzt hier, schreibe diesen Artikel und weiß, dass er pünktlich online ist.

Also, wie funktioniert es, dass man mit seinem Stress positiv umgeht? Muss man sich ständig zwingen zu arbeiten, zu lernen oder den Haushalt zu machen? Oder ist es auch mal möglich, sich einfach mit Schokolade vollzustopfen und seine Lieblingsserie zu schauen?

Ich sage es geht und diese Tricks helfen einem dabei zu entspannen und einfach mal loszulassen:

1. Akzeptiere deine Grenzen

Das ist glaub ich so das aller Wichtigste, um mit Stress positiv umgehen zu können. Jeder von uns hat seine individuellen Grenzen. Und jeder kennt sie eigentlich, aber ignoriert sie des öfteren.

Das habe ich am Anfang auch getan. Ich bin immer noch sehr perfektionistisch und versuche alles perfekt hinzubekommen. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass das meiner Gesundheit nicht gut tut. Ganz im Gegenteil. Ich war teilweise wirklich down und das habe ich leider auch viel an meinen Mitmenschen ausgelassen. Früher.

Dann habe ich erkannt, wo meine Grenzen sind. Dass ich nicht alles sofort und perfekt hinbekommen werde. Dass ich einen solchen Nachmittag, wie den gestern, brauche, um runter zu kommen und zu entspannen. Und das es nichts nützen wird, mich jetzt hinter den Bildschirm zu klemmen und zu versuchen einen Artikel zu schreiben.

Ab diesem Zeitpunkt, konnte ich schon viel besser mit Stress umgehen. Und du kannst das auch. Du merkst bestimmt schnell, wann du an deine Grenzen kommst. Akzeptiere sie und versuche nicht dagegen anzukämpfen. Es ist so wie es ist. Manche Menschen haben eine schier unbeschreibliche Kraft, Dinge zu tun und sind stets top fit. Das sind aber leider die Wenigsten. Für alle anderen gilt: Hör auf wenn du merkst, dass es nicht geht. Denn sonst macht dich der Stress schnell krank.

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2. Überlege dir bewusst Dinge, die dich entspannen

Also, wenn man merkt, dass jetzt eine Pause angesagt ist, dann ist es wichtig zu wissen, was einen überhaupt entspannt. Ich kenne viele Leute, die sich dann einfach langweilen.

Und auch ich schaue nicht jedes mal eine Serie 😉 Wobei ich schon echt ein großer Serienjunkie bin 😀

Ich lese viel und gerne. Und ich telefoniere gern. Wenn ich eine Pause brauche, ruf ich öfters meine Mam an. Die weiß meistens sogar auch noch einen tollen Rat.

Das sind so kurzfristige Dinge die entspannen können. Diese muss jeder für sich selbst finden.

Aber auch langfristige Entspannungsaktivitäten sind wichtig.

So war ich jetzt zum Beispiel für fünf Tage in Amsterdam und habe mir die Stadt angeschaut 🙂

Allein die vorherige Planung und dann aber auch der tatsächlich Urlaub lässt den Stress von einem abfallen.
Also auf Urlaub sollte keiner verzichten, auch nicht im Fernstudium.

 

3. Hab kein schlechtes Gewissen

Das ist auch so eine Sache. Wenn man sich dann schon mal entspannt, dann hat man gleich neuen Stress, weil man ein schlechtes Gewissen hat, denn man tut ja angeblich nichts.

Das muss man aber gar nicht haben. Denn wenn man sich einen guten Zeitplan aufstellt, für alle Aufgaben, die man zu bewältigen hat, dann sind auch solche Pausen mit eingeplant.

Und da komm ich auch schon zu meinem letzten Punkt.

4. Plane deine Zeit richtig und effektiv

Eine gute Organisation und ein gutes Zeitmanagement nehmen dir schon im vorhinein den Stress weg. Denn Pausen und unvorhergesehenes werden mit eingeplant. Wie ein gutes Zeitmanagement geht, habe ich bereits hier beschrieben. Auch mein kostenloser Lernwegweiser kann helfen.

Demnächst werde ich auch Coachings und Seminare dazu anbieten. Also für alle, die dazu noch mehr erfahren wollen, geht es bald los 🙂

Ja das sind die Tricks, mit denen erstens, positiv mit dem Stress umgegangen werden kann, und zweitens der meiste Stress schon vorher vermieden wird.

Es ist eine ganz individuelle Sache, wie Menschen mit Stress umgehen und wie viel sie verkraften. Auch du kannst es lernen. Bald auch in meinen Kursen.

 

 

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