Zeitmanagement: Diese 4 Tipps helfen dir beim Lernen

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Sinnvolles Zeitmanagement beim Lernen, so geht’s:

Zeit ist etwas, was dir im Fernstudium oft fehlt und daher sehr wertvoll ist. Deswegen ist ein sinnvolles Zeitmanagement im Studium wahnsinnig wichtig.

Und aus diesem Grund habe ich heute für dich 4 Tipps, die dir dabei helfen sollen deine Zeit beim Lernen optimal zu nutzen.

Tipp 1: Setze dir klare Ziele & Prioritäten

Es gibt wichtige und es gibt unwichtige Aufgaben. Beim Lernen ist es daher notwendig, sich Prioritäten zu setzen. Was muss ich mir unbedingt anschauen für die Klausur? Wo reicht es, nur einen kurzen Blick drauf zu werfen?

Um so etwas am besten umzusetzen, benötigst du einen Lernplan. Diesen solltest du vor jeder Klausur aufstellen.

So könnte zum Beispiel einer aussehen:

Lernplan für sinnvolles Zeitmanagement

Dann kannst du an jedem Lerntag Prioritäten setzen. Schreibe zum Beispiel eine Liste von 10 Aufgaben, die du definitiv heute erledigen musst, um deinen Lernplan einzuhalten.

Tipp: Wenn du während dem Lernen merkst, dass dir ein Teil deiner Liste nicht weiterhelfen wird, weil zum Beispiel, die zusätzliche Literatur total umständlich geschrieben ist, dann ist es besser, diesen Teil für heute einfach wegzulassen. Denn nichts frisst mehr Zeit, als sich durch etwas durchzuschlagen, was einem am Ende vielleicht nicht mal weiter bringt. Falls das Thema aber sehr wichtig ist, empfehle ich dir, am nächsten Tag zum Beispiel ein anderes Buch zu besorgen, welches dir mehr zusagt.

 

Tipp 2: Befreie dich von Zeitfressern

Zeitmanagement: Verbanne deine ZeitfresserUm dich von Zeitfressern zu befreien, solltest du diese Regeln beachten:

  • Schließe bei wichtigen Arbeiten deine Tür. Es werden dich weniger Leute stören, wenn du die Tür zu hast, denn offene Türen erleichtern das Eintreten 😉
  • Führe die „Stille Stunde“ ein. In dieser Stunde, darf niemand stören. Mach das immer zur gleichen Zeit.
  • Wenn du doch einmal gestört wirst, dann  verlagere das Gespräch wo anders hin. Es ist leichter vom Gesprächsort wegzugehen, als denjenigen aufzufordern, deinen Lernort wieder zu verlassen.
  • Auch kann es praktisch sein, an Orten zu lernen, an denen du nicht erreicht werden kannst. Wie zum Beispiel die Bibliothek. Pluspunkt: Das ganze Nachschlagewerk ist schon da.
  • Wenn du nicht in die Bibliothek gehen kannst, dann solltest du auf jeden Fall dein Handy ausschalten. Nichts frisst mehr Zeit, als wenn ständig dein Smartphone bimmelt. Ich kenn das. Facebook, Twitter und What’s App sind plötzlich viel interessanter, als das Lernen und plötzlich sind zwei Stunden rum. Ist mir schon oft genug passiert. Seit dem schalte ich das Handy aus, bzw. stelle es auf Lautlos und lege es weg.

 

 

Tipp 3: Beachte deinen Biorhythmus

Manche Menschen können besonders in der Früh gut arbeiten und lernen. Andere werden erst am späten Nachmittag aktiv. Finde heraus, wann du deine sogenannten „Hoch’s“ hast. In diese Phase solltest du die Lernthemen packen, bei denen du besonders konzentriert sein musst. Wie zum Beispiel: Rechenaufgaben, oder Schreibarbeiten. In deine Tiefphasen solltest du die Pausen legen und weniger wichtige Aufgaben erledigen, zum Beispiel: E-Mail checken, Einkaufen, oder deinen Schreibtisch aufräumen.

Du fragst dich nun, wie du deine „innere Uhr“ kennen lernst?

Eine gute Möglichkeit ist: Beobachten.

  • zu welcher Tageszeit bist du voller Elan und könntest Bäume ausreißen?
  • wann merkst du, dass du träge und müde wirst?

Notiere dir diese Zeiten für etwa eine Woche und richte dein Lernverhalten danach aus.

Übrigens: Ich arbeite gerade an einem geeigneten Test, damit es dir leichter fällt, deinen Biorhythmus zu berechnen. Sobald der Test online geht, informiere ich dich. Melde dich ganz einfach im FernStudiCampus an und erhalte regelmäßig den kostenlosen Newsletter. (Keine Angst, ich schicke einmal die Woche eine Mail, nicht jeden Tag 😉 )

Tipp: Im Moment erhältst du sogar meinen Kurs: „Der effektive Wegweiser für organisiertes Lernen“, geschenkt.

 

 

Tipp 4: Beachte deinen Lerntyp

Es gibt Leute, die lernen am besten, wenn sie unter Druck stehen. Andere brauchen eine Weile, um sich auf neue Herausforderungen einzustellen, sind dann aber höchst produktiv. Manche Menschen brauchen viel Ruhe zum lernen. Wiederum gibt es Studenten, die nur mit Musik lernen können.

Das hat einen Grund: Denn wir alle, du und ich, nehmen Informationen unterschiedlich auf. Und darum gibt es verschiedene Lerntypen. Du solltest unbedingt herausfinden, welcher Lerntyp du bist. Deswegen habe ich sie mal kurz für dich zusammengefasst:

Der visuelle Lerntyp:

Wenn du der visuelle Lerntyp bist, dann behältst du die Informationen am besten, wenn du sie selber liest. Dir fällt es leichter, dir Nachrichten zu merken, die du liest, als wenn du sie im Radio hörst.

Deshalb sollte dieser Lerntyp darauf achten, die Informationsaufnahme auf den visuellen Kanal zu fokussieren.

Tolle Hilfsmittel sind zum Beispiel: „Karteikarten, Bücher und Bilder“.

Der kommunikative Lerntyp:

Als kommunikativer Lerntyp fällt es dir leicht, dir Dinge zu merken, wenn du sie zum Beispiel diskutierst, oder darüber redest. Also die Kommunikation steht hier im Fokus.

Du lernst am Besten in Lerngruppen, mit Hilfe von Frage & Antwort – Spielen und in Diskussionsgruppen.

Tipp: Da sich das im Fernstudium eher schwierig gestalten lässt, suche dir doch in unserer Facebook-Gruppe einen Lernpartner. Dazu ist die Gruppe da.

Der auditive Lerntyp:

Wenn du der auditive Lerntyp bist, dann lernst du am besten, wenn du Dinge hörst. Deshalb sind Seminare, Hörbücher und Kurse besonders gut für dich geeignet. Aber auch das laute Vorlesen hilft ungemein, damit du dir Informationen leichter merken kannst.

Der motorische Lerntyp:

Du bist ein motorischer Lerntyp? Dann kannst du dir Dinge besonders gut einprägen, wenn du dabei aktiv bist und in Bewegung. Experimente sind zum Beispiel ideal für dich. Nach dem Motto: „learning by doing“.

Auch die unmittelbare Bewegung beim Einprägen von Informationen, hilft dir beim Lernen.

 

Merke:

Es gibt den Lerntypen in der Regel nicht in reiner Form, sondern meistens bist du zwei Lerntypen gleichzeitig. Ich zum Beispiel, bin der kommunikative und der visuelle Lerntyp in Einem.

 

Fazit:

Es gibt viele Tipps, die du beachten solltest, wenn du dein Zeitmanagement perfektionieren willst. Das benötigt Übung, Übung, Übung. Auch ich habe manchmal noch Probleme, mir die Zeit richtig einzuteilen. Trotzdem versuche ich jeden Tag, die hier aufgelisteten Tipps zu befolgen. Aber es gibt Tage, da bekomme ich das auch noch nicht hin.

Weitere Informationen zum Thema Zeitmanagement findest du zum Beispiel auf studis-online.de

Meine Frage an dich? Wie kommst du mit deiner Zeit zum Lernen zurecht? Fällt es dir noch etwas schwer, oder hast du noch weitere Tricks, die du uns allen mitteilen möchtest?

 

 

 

 

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3 Kommentare

  • Pingback:Stress im Fernstudium – Diese Tricks helfen dir damit umzugehen – Fernstudium – Blog

  • Tim Antworten

    Hallo Annette,

    danke für die Tipps!

    Besonders das Befreien von den Zeitfressern finde ich wichtig, aber leider auch schwierig. 🙂

    Gerade wenn man am Computer arbeitet, sind die Ablenkungen (Internet, Social Media usw.) überall und sägen an der Konzentration. Es gibt da zum Glück Programme, die einen komplett von der Außenwelt abschotten und dich dazu zwingen, fokussiert und „offline“ zu arbeiten – hast du so etwas mal ausprobiert?

    Was mir ansonsten noch gut im Bereich Zeitmanagement hift, sind Deadlines. Deadlines und straffe Fristen für meine Aufgaben sorgen dafür, dass ich keine Zeit mit unnötigem Kleinklram vertrödel. Kann ich jedem empfehlen.

    Schöne Grüße
    Tim

    • Annette Antworten

      Hallo Tim,

      die Programme kenne ich, wende ich aber leider noch nicht an. Sollte ich mal tun 🙂
      Wobei es schon wahnsinnig gut klappt wenn ich einfach mein Handy auf Lautlos mache 😀

      Ja Deadlines mach ich mir auch immer, zum Beispiel mit meinem Lernplan. Das hilft finde ich wirklich sehr gut!

      Liebe Grüße,

      Annette

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